B.A.R.F
heißt übersetzt
Biologisch artgerechtes rohes Futter
B.A.R.F. Beratung
Sie barfen bereits oder möchten Ihren Hund gerne roh füttern?
Wir vom Hiesfelder Hundefriseur helfen Ihnen gerne bei Fragen rund um die Rohfütterung und alles, was das Futterselbermachen betrifft.
Gerade zu Beginn einer Futterumstellung entstehen viele Fragen und oft auch Unsicherheiten bei der Umsetzung. Man möchte sicher sein, nichts falsch zu machen und schlägt sich mit Bedarfswerten, Rationsgrößen und der Futterzusammensetzung herum. Es ist eigentlich alles gar nicht so schwer - und wir helfen Ihnen gerne, damit es für Sie noch leichter wird.
Wir erarbeiten für Ihren Hund einen individuellen Futterplan und erklären in unserem Schnellkurs alles rund ums BARFEN. Wir versorgen Sie mit schriftlichem Material, damit man alles auch wieder nachlesen kann. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat telefonisch oder persönlich zur Verfügung.
Kostenpunkt: pro Teilnehmer 50 Euro
Sprechen Sie mit uns einen Termin ab. |
Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass der besorgte Tierhalter nur das "BESTE" für sein Tier möchte. Das fängt natürlich bei den täglichen Streicheleinheiten an und umfasst auch das Futter. Man probiert immer mal was anderes aus und entgegen der herkömmlichen Meinung das es dem Hund nichts ausmacht täglich das gleiche zu fressen wird kaum ein Hund sagen: "Och jetzt komm mir doch nicht schon wieder mit Abwechslung in meinem Napf". Durch das Barfen hat man die Möglichkeit, dem Hund täglich ein anderes "Menue" vorzusetzen. Der zeitliche Mehraufwand ist nicht groß und man findet schnell in eine Routine. Barfen ist für fast jeden Hund egal welches Alter, Größe und Gewicht geeignet. Natürlich ist es für Allergiehunde wichtiger als für den "normalen" aber eigentlich möchte ja jeder das sein Hund sich wohl fühlt. Der Kostenpunkt muss ebenfalls angesprochen werden. Am Anfang benötigt man natürlich eine gewisse Grundausstattung an Ölen und Zusätzen. Das ist aber eine Anschaffung die sich schnell rechnet.
Der übergewichtige Hund
Durch das Barfen hat man die Möglichkeit das Gewicht des Hundes zu reduzieren, ohne das der Hund hungern muss. Man füttert mehr Obst und Gemüse und reduziert nur den Fleischanteil. Dadurch bleibt die Futtermenge gleich.
Der allergische Hund
Mittlerweile leiden unsere lieben Haustiere immer häufiger unter Allergien. Es ist mitunter sehr schwierig die bestimmten Allergene zu bestimmen und zu vermeiden. Wie Sie mit gesunder Ernährung dieses Problem kontrollieren können, lesen Sie hier.
Ein Besuch des Tierarztes und / oder Heilpraktiker ist natürlich ebenfalls zu empfehlen.
Es ist mittlerweile weitläufig bekannt, dass auch unsere Hunde und Katzen nicht selten unter Allergien leiden. Häufig erkennt man die äußerlichen Symptome recht schnell, wie chronischer Juckreiz, Fellprobleme, Durchfall, aber auch rasche Ermüdung, nachlassender Appetit und Gewichtsverlust. Viele Hunde beißen sich die Pfoten oder Beine auf.
Oftmals wirken sich Futtermittelallergien auch auf das Verhalten unserer Hunde aus. Daher muss es nicht immer an falscher Erziehung liegen, wenn ihr Tier zu Zerstörungswut neigt, hyperaktiv ist, mit neurotischem Kläffen oder anderen zwanghaften Verhalten oder agressiven Reaktionen auffällt. Bevor man sich mit allerlei Erziehungshilfsmitteln eindeckt, sollte man auch hier eine Ernährungsumstellung in Erwägung ziehen.
Weniger ist mehr!
Um den Hund von möglichst vielen Allergenen zu befreien, sollte man versuchen, ihn über mehrere Wochen mit nur einer Protein- und einer Kohlenhydratquelle zu füttern. Die Eliminationsdiät ist sicherlich die wirkungsvollste Art, schnell und sicher die allergieauslösenden Substanzen festzustellen. Oftmals verschwinden in kurzer Zeit chronische Beschwerden, wie Ohrenentzündungen, Pilzerkrankungen, vereiterte Geschlechtsorgange etc., da diese langfristige Symptome einer nicht erkannten Allergie sein können. Daher ist es ratsam, z.B. eine vorübergehende Straussenfleisch/Kartoffel-Diät auszuprobieren.
Trockenfutter oder BARF?
Ich möchte hier das Trockenfutter nicht verfluchen, wie es von vielen Barfern getan wird. Es gibt durchaus Futtermittel, mit denen man Hunde gesund ernähren kann. Bei allergischen Hunden gibt es allerdings mehrere Nachteile, wenn man sich für die Fütterung von Fertigfutter entscheidet, da man nie weiß, in welchem Verhältnis die Zutaten verkocht sind. Desweiteren darf man die Belastung mit Futtermilben nicht unterschätzen. Diese Belastung kann man nur durch vorheriges Einfrieren und Einweichen des Futters eindämmen jedoch nie ganz ausschalten.
Sollten Sie davon überzeugt sein, dass die Ernährung mittels Trockenfutter die Richtige für Ihren Hund ist, achten Sie bitte darauf, dass möglichst wenige Zutaten verarbeitet sind, um die Möglichkeit der allergieauslösenden Substanzen gering zu halten.
Zutaten wie Weizen, Soja, Rübenschnitzel kann der Hund nur sehr schlecht verdauen und belasten ihn dadurch unnötig. Über solche billigen Füllstoffe freut sich eher Freund Pferd. Generell sollte der Getreideanteil für unsere Fleischfresser nicht höher als 10 % sein. Dieses ist nur bei sehr wenigen Trockenfutter-Sorten gewährleistet. Also schauen Sie bitte genau hin!
Risiken der Rohfleischfütterung
Nun wird, meistens ja von der Fertigfutter-Industrie, vor den Risiken der Rohfleischfütterung gewarnt. Teilweise liest man von tödlichen Ansteckungsrisiken durch Salmonellen, Parasiten usw. Man muss nicht das schlachtfrische Fleisch direkt verfüttern, obwohl ein gesunder Hund dank seiner Magensäure mit einer Vielzahl an Erregern zurechtkommen wird, die uns schon lange dahinraffen würden. Wenn das Fleisch mindestens eine Woche bei -18 Grad tiefgefroren wird, ist die Ansteckungsgefahr durch Keime und Erreger nahezu ausgeschlossen, wenn die Infektion vor der Tiefkühlung durch sachgemäße Hygiene unterbunden wird. Dafür gibt es zuverlässige Lieferanten, mit denen wir zusammen arbeiten.
Wieviele Sterbefälle von Menschen kennen Sie, die nach dem Genuss von Rindertartar oder Carpaccio elendig verendet sind?? Zumal wir unsere Hundefreunde im Gegensatz zu uns ja auch regelmäßig entwurmen!
Exotenfleisch
Wenn Sie sich für die Biologisch Artgerechte Rohfleisch-Fütterung entschieden haben, ist es unbedingt empfehlenswert eine ausgewogene Mischung zwischen Fleisch, Innereien, Gemüse (oder Blättermagen mit Inhalt) und Knochen zu wählen. Wenn Sie Ihren Hund nur mit Fleisch ernähren wollen, werden Sie Mangelversorgung nicht ausschließen können. Daher sollte die Fütterung von Exotenfleisch nur für eine vorübergehende Ausschlussdiät verwendet werden. Geben Sie Ihrem Hund einige Wochen Zeit, sich von den vorhandenen Allergenen zu befreien. Wird das Exotenfleisch gut vertragen, ist es ratsam mit einer Provokations- oder Rotationsdiät das Immunsystem weiter zu trainieren, bis es wieder gängige und jederzeit verfügbare Fleischsorten, wie Huhn, Rind oder Lamm annimmt und verträgt. Hilfreich ist ein etwa 3-tägiger Wechsel der angebotenen Fleischsorten sowie ein Tagebuch, indem Sie sich genau die Reaktionen Ihres Hundes vermerken können und so sehr schnell feststellen können, was Ihr Tier nun wirklich verträgt und worauf es nach wie vor mit Unverträglichkeiten reagiert.
Die Fütterung von rohen Knochen bietet eine ausreichende Kalziumzufuhr, gleicht den Phosphorüberschuss des Fleisches aus und wirkt antiallergen und gefäßabdichtend. Zudem beschäftigen Knochen Ihren Hund, das Zahnfleisch wird gereinigt und die Kaumuskulatur wird gestärkt. Rohe Fleischknochen sind optimale Vitamin- und Mineralstoffträger und gelten als allergenarme Futtermittel, wie sämtliches Geflügel, Innereien aller Tiere, Pansen, Lab- und Blättermagen sowie Fleisch von Pferd, Ziege, Strauss uvm.
Bleiben Sie neugierig und probieren Sie nicht immer gleich die Neuheiten der Pharmaindustrie an Ihrem allergiegeplagten Vierbeiner aus. Damit werden nur die Symptome behandelt. Ziel muss es sein, die Ursachen für Unverträglichkeiten zu finden und diese zu vermeiden.
Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an.